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Politik - 13.12.2018

Umfrage zur Europawahl: SPD verliert zweistellig

Auch 2019 könnte für die SPD ein schweres Jahr werden.


Die Verluste für Union und SPD der zurückliegenden Bundestagswahl und der jüngsten Landtagswahlen könnten sich im kommenden Jahr auch bei der Europawahl fortsetzen. Eine Umfrage zeichnet für die Regierungsparteien ein düsteres Bild.

In einer Umfrage zur Europawahl im kommenden Jahr verlieren Union und SPD im Vergleich zur Wahl 2014 deutlich. Laut Insa-Meinungstrend-Spezial für die "Bild" können CDU und CSU derzeit mit 30 Prozent der Stimmen rechnen. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als bei der vorigen Europawahl.

Die SPD liegt gar mit 16,5 Prozent um elf Punkte unter dem Ergebnis von 2014 und damit hinter den Grünen. Sie kommen demnach auf 17,5Prozent, ein Zuwachs von sieben Prozentpunkten. Die AfD erzielt 14,5 Prozent – plus sieben Prozentpunkte. Die FDP steht bei neun Prozent und kann damit 5,5 Prozentpunkte hinzugewinnen. Auch die Linke legen zu: zwei Prozentpunkte auf 9,5 Prozent.

Damit stehen Union, SPD und Grüne bei der Europawahlumfrage besser da als bei der Insa-Bundestagswahlumfrage. "Der aktuelle Bundestrend spiegelt sich auch in der Europa-Umfrage", sagte Insa-Chef Hermann Binkert. Im Vergleich zur Europawahl 2014 verliere die SPD zweistellig. Grüne, AfD und FDP könnten deutlich zulegen.

Für die Erhebung befragte Insa 2047 Wahlberechtigte am 8. und 9. Dezember.

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