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Politik - 11.11.2018

Probelauf in der Sicherheitszone: Süd- und Nordkorea bauen Grenzposten ab

Im September haben sich Seoul und Pjöngjang auf Auflösung von zunächst elf Grenzkontrollposten geeinigt.


Nach der Einigung über einen Truppenabzug in der demilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea fangen nun beide Seiten mit der Umsetzung der Friedensmaßnahmen an. Langfristig sollen alle Grenzposten abgerissen werden.

Süd- und Nordkorea haben als Teil ihrer Abmachungen zum Stopp militärischer Feindseligkeiten an mehreren Grenzkontrollposten ihr Wachpersonal und die Waffen abgezogen. Er könne den Abzug an elf Einrichtungen auf südkoreanischer Seite bestätigen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul mit. "Auch Nordkorea hat dies getan." Zudem habe Südkorea wie vereinbart mit dem Abbau der Posten auf seiner Seite begonnen.

Beide Seiten hatten vereinbart, zunächst elf Kontrollposten auf jeder Seite der demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen beiden Ländern aufzulösen. Bis auf einen auf jeder Seite sollen die Gebäudeteile komplett abgerissen werden. Im Dezember soll geprüft werden, ob sich beide Seiten an die Abmachungen gehalten haben. Die Aufgabe der ersten Grenzposten ist als Test gedacht. Die Erfahrungen damit sollen die Grundlage dafür sein, sämtliche bewaffnete Posten innerhalb der DMZ abzubauen.

Die Schritte sind Teil eines Militärabkommens, das die Verteidigungsminister beider Länder im Rahmen des innerkoreanischen Gipfeltreffens im September in Pjöngjang unterzeichnet hatten. In den vergangenen Wochen hatten beide Staaten bereits alle Landminen aus der sogenannten Gemeinsamen Sicherheitszone (JSA) im Grenzort Panmunjom entfernt. Die JSA liegt inmitten der demilitarisierten Zone, die die koreanische Halbinsel seit dem Korea-Krieg (1950-53) auf vier Kilometern Breite und etwa 250 Kilometern Länge trennt.

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